Die Lern – und Leistungskonzepte zu den Fächern werden auf den Elternpflegschaftsabenden vorgestellt. Am Beispiel Mathematik zeigen wir auf, wie wir die Leistungserziehung gestalten.

Im Fach Deutsch sind im ersten Schuljahr die Tobis für uns treue Begleiter des Lese- und Schreiblernprozesses. Die Tobis sind eine Koboldfamilie, deren Geschichte in der „Tobi Fibel“ und in den dazu gehörenden Begleitmaterialien erzählt wird. Umfangreiches Freiarbeitsmaterial ermöglicht eine differenzierte und individuelle Förderung des einzelnen Kindes.

Ab der zweiten Klasse arbeiten wir mit dem Unterrichtswerk „Zebra“. Hier wird das Augenmerk auf wesentliche Strategien und Phänomene der Rechtschreibung gelegt. Zusätzlich wird die Rechtschreibleistung der Kinder im Rahmen des Leßmann-Konzeptes gestärkt. Vielfältige Leseangebote und eigene Textproduktionen sind weitere Bausteine des Deutschunterrichts.

Phänome in der Umwelt verstehen, Dingen auf den Grund gehen, sich forschend neues Wissen aneignen über die Welt, das alles sind Ziele, die im Lehrplan des Faches Sachunterricht verankert sind und beim Lernen im Forscherraum ihre Umsetzung finden. Der Forscherraum, der Forscherkittel, die Experimentierregeln, die Forscherkisten, all das dient dazu einen Rahmen zu schaffen, für das genaue Hinterfragen, Beobachten, Formulieren von Hypothesen und das Beschreiben von Entdeckungen. Sprachliches Lernen ergibt sich dabei fächerübergreifend sehr selbstverständlich.

Ab der zweiten Klasse arbeiten alle Kinder temporär im Forscherraum.

  • Jedes Kind ist anders!
  • Jedes Kind lernt anders!
  • Nicht alle benötigen die gleichen Hausaufgaben!

Deshalb gibt es in unserer Schule individuell differenzierte Hausaufgaben.

Hausaufgaben müssen in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und von diesen selbstständig, d. h. ohne fremde Hilfe, gelöst werden können; Sie sollen so bemessen sein, dass sie, bezogen auf den einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können:
Klassen 1 und 2 in 30 Minuten,
Klassen 3 und 4 in 45 Minuten.

Flyer Hausaufgabenkonzept (PDF)

An unserer Schule lernen Kinder mit den unterschiedlichsten Begabungen gemeinsam. Kinder, die beim Lernen Unterstützung brauchen werden durch Integrationsassistenten begleitet.

„Jeden Tag ein bisschen Deutsch“ – Das ist das Motto der Sprachdetektive. Hier lernen Kinder mit Migrationshintergrund, die überwiegend 2015 aus verschiedensten Krisengebieten zu uns gekommen sind. Die Neugierde dieser Kinder auf Schule in Deutschland und ihre Lust am Lernen haben uns oft beeindruckt.

Die Arbeit mit Medien ist ein wesentlicher Baustein unserer Schulentwicklung und ergänzt inzwischen weitgehend unseren Unterrichtsalltag.

Um unsere Schülerinnen und Schüler auf eine Teilhabe am Leben in der heutigen Informationsgesellschaft vorzubereiten, berücksichtigen wir diese Lebenswirklichkeit und stellen den Computer als mediales Multifunktionswerkzeug in unserem Konzept in den Mittelpunkt. Darüber hinaus setzen wir uns als Ziel, die Schlüsselqualifikation „Medienkompetenz“ anzubahnen. Schule ist nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum für Schülerinnen und Schüler und sollte nicht zuletzt aus diesem Grunde an ihrer Lebenswirklichkeit anknüpfen.

Das Hauptziel des sozialen Lernens an unserer Schule ist:

Gelegenheiten zu geben, um

  • aufeinander zu achten,
  • füreinander da zu sein,
  • miteinander zu lernen.

Besondere Unterstützung erfahren die Lehrerinnen und Lehrer dabei durch den Einsatz der Sonderpädagoginnen im Raum des sozialen Lernens.

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht die intensive Nutzung von Fördermöglichkeiten durch Spiele. Daraus ergeben sich Lernsituationen und Erfahrungen, wie Spaß, Gruppenerlebnisse, Regeln beachten, Fair Play, Lernen von anderen, Verlieren lernen usw.. Insbesondere die kooperativen Spiele fördern zahlreiche soziale Kompetenzen, wie z. B. Akzeptanz, Kommunikation, Koordination, Teamfähigkeit, Zusammenarbeit. Hier kommt auch „Lubo aus dem All“ zum Einsatz. Diese Handpuppe ist Teil eines Präventionsprogrammes zur Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung.

In der Schuleingangsphase (Klasse 1,2) unterstützt zusätzlich eine sozialpädagogische Fachkraft die Arbeit der Lehrer. Ziel sind Fördermaßnahmen zur inneren und äußeren Differenzierung bei Kindern, deren Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Verhaltensweisen Entwicklungsverzögerungen aufweisen.

Eine unser wichtigsten Aufgaben an der Schule ist es, gemeinsam mit den Kindern vom Beginn des ersten Schuljahres an, eine Streitkultur zu entwickeln, so dass alle zunehmend in der Lage sind, ihre Konflikte mit Hilfe von erlernten Handlungsschritten selbstständig zu lösen.

Unsere Streitschlichtung in der Schule soll dazu beitragen, Spannungen und Feindseligkeiten zu vermeiden, soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortung zu fördern und somit das Schulklima zu verbessern. Dazu wird wöchentlich eine Stunde angeboten, zu der die Konfliktparteien sich anmelden können, falls sie Unterstützung zur Problemlösung wünschen.

Wir wollen eine Schule sein, in der sich alle wohl fühlen können.

In einer großen Gemeinschaft wie unserer Schule müssen alle - Kinder und Erwachsene – bestimmte Regeln beachten und einhalten. Unsere Schulordnung wurde gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Mit Texten und Bildern versehen wird sie im Foyer präsentiert. Sie regelt das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft im Schulgebäude und auf dem Schulhof. Die Schulregel des Monats greift aktuelle Situationen, wie das Verhalten gegenüber Schulanfängern, Pausenspiele usw., auf und erinnert uns an getroffene Vereinbarungen. Die Schulregel des Monats ist Gesprächsanlass in jedem Montagsgespräch.

Ziel ist es, dass alle, die in unserer Schule lernen und arbeiten, sich gegenseitig achten, rücksichtsvoll miteinander umgehen und gerne zur Schule kommen.

Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und Schülern sind in der Schulvereinbarung verankert.

Flyer Schulvereinbarung (PDF)

„Mut tut gut“ und „Mein Körper gehört mir“ sind Projekte zur Stärkung der Kinder zum „Nein – Sagen“. NEIN zu allen Dingen, die nicht gut tun. Es geht um die „kleinen“ Übergriffe, denen sich schon junge Kinder hilflos ausgeliefert fühlen: Hänseleien, Erpressungen, Beschimpfungen, Ausgelacht werden, Ausgrenzungen, Bedrohungen, körperliche Gewalt usw.. Die Stärkung des Selbstwertgefühls der Kinder steht im Vordergrund.

In der Auseinandersetzung mit alltäglichen Konfliktsituationen, Gesprächen, Rollenspielen und Übungen aus der Abenteuer- und Erlebnispädagogik lernen die Kinder mit viel Spaß, eigene Grenzen und die Grenzen anderer zu erkennen und gewaltfreie Lösungswege für unangenehme Situationen zu entwickeln. Ferner lernen sie sich Hilfe zu holen bei Geheimnissen, die sie für sich als schlecht empfinden.

Wichtiger Bestandteil des Trainings ist das Wahrnehmen und Erkennen von eigenen Gefühlen.

Bausteine des Trainings

  1. Umgang mit Grenzen - Grenzen erkennen, akzeptieren und setzen
  2. Lernen „Nein“ zu sagen
  3. Gefühle unterscheiden können - gute, komische, schlechte Gefühle
  4. Verhaltensrepertoire erarbeiten
  5. Handlungskompetenz entwickeln – „Stopp“ sagen, aus der Situation herausgehen und Hilfe holen

Elternrückmeldung „Mut tut gut“ (PDF)

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